2011-2015

Über mich
Ich beginne eine Thesis nicht beim ersten Absatz.
Ich beginne mit Frage, Methode, Quellen und einem roten Faden.
Mara LindnerResearch Coach für Thesis & wissenschaftliches Arbeiten
Mein Weg
Von der Forschung zur Begleitung.
Nach meinem Studium habe ich internationale Thesis-Projekte begleitet, Methodenpläne gegengelesen und Quellenarbeit sortiert. Heute helfe ich Studierenden dabei, ihre eigene starke Argumentation zu entwickeln.
2016-2019
Research Support & Methodenberatung
In Schreibzentren und Projektteams habe ich Studierende vor allem bei Forschungsfrage, Methode und Quellenlage begleitet.2020-2022
Internationale Thesis-Projekte
Remote kamen mehr englischsprachige Arbeiten, andere Zitierlogiken und sehr unterschiedliche Betreuungsstile dazu.seit 2023
Research Coach für Thesis-Projekte
Heute verbinde ich klassische Strukturarbeit mit KI-gestützten Denkpartnern, ohne den wissenschaftlichen Prozess abzugeben.Mein Blick auf Thesis-Arbeit
Ich glaube nicht an den perfekten ersten Entwurf.
Die meisten Arbeiten, die ich begleite, scheitern nicht an fehlender Motivation. Sie scheitern daran, dass zu früh geschrieben wird. Ein Absatz fühlt sich produktiv an, aber wenn Forschungsfrage, Methode und Quellenlage noch lose nebeneinanderstehen, wird der Text später zur Reparaturarbeit.
Ich arbeite deshalb lieber langsamer am Anfang und schneller am Ende. Erst wird die Frage enger. Dann bekommt jede Quelle eine Aufgabe. Dann wird entschieden, welche Methode wirklich zu dieser Frage passt. Erst danach lohnt sich ein Kapitelentwurf, weil er nicht mehr nur eine Textfläche füllt, sondern eine Funktion im Ganzen hat.
Eine gute Thesis entsteht nicht dadurch, dass KI den Text glättet. Sie entsteht, wenn klar ist, welche Entscheidung hinter jedem Kapitel steht.
Meine Arbeitsweise
Struktur vor Text. Klarheit vor Tempo.
Ich arbeite methodisch, quellennah und prozessorientiert. KI-Tools sind für mich denkstarke Partner, aber kein Ersatz für einen klaren Forschungsprozess.
Meine ArbeitsweiseSo entsteht eine stimmige Thesis
Frage
Methode
Quellen
Analyse
Schreiben
Prüfen
Was ich in Projekten immer wieder sehe
Drei Stellen, an denen eine Thesis kippt.
Die Frage muss kleiner werden, bevor der Text größer wird.
Viele Thesis-Projekte starten mit einem Thema, das interessant klingt, aber noch nicht bearbeitbar ist. Ich arbeite deshalb zuerst daran, was wirklich untersucht wird, welches Material gebraucht wird und woran man später erkennt, ob ein Kapitel seinen Zweck erfüllt.
Methode ist kein Pflichtkapitel, sondern die Logik der Arbeit.
Ob Interview, Literaturarbeit, Fallstudie oder quantitative Auswertung: Die Methode entscheidet, welche Aussagen erlaubt sind. Wenn sie nur nachträglich an den Text gehängt wird, wird die Argumentation fast immer wacklig.
Quellen sind nicht Deko. Jede Quelle braucht eine Aufgabe.
Ich sortiere Literatur nicht nur nach Thema, sondern nach Funktion: Begriff klären, Forschungsstand zeigen, Methode begründen, Befund einordnen oder Gegenposition sichtbar machen.
Wie ich begleite
Ich stelle Fragen, bis die Arbeit selbst antworten kann.
Meine Begleitung ist kein Umschreiben und keine Fremdleistung. Ich arbeite mit Studierenden an Entscheidungen: Was ist die genaue Frage? Was zählt als Quelle? Wo braucht der Text Belege, wo braucht er Analyse, und wo behauptet er zu viel?
Gute KI-Unterstützung passt genau in diesen Prozess. Sie kann Varianten zeigen, Gegenfragen stellen, Gliederungen stress-testen und Material sortieren. Aber sie ersetzt nicht die fachliche Prüfung, ob eine Methode trägt oder eine Quelle wirklich das belegt, was sie belegen soll.
Forschungsfrage
Aus einer groben Idee wird eine Frage, die fachlich relevant, machbar und mit dem vorhandenen Material beantwortbar ist.
Methodik
Ich prüfe, ob Vorgehen, Daten, Begriffe und Auswertung zusammenpassen, bevor ein Kapitel zu früh festgeschrieben wird.
Argumentation
Der rote Faden entsteht nicht durch Übergangssätze, sondern durch klare Aufgaben für jedes Kapitel und jede Quelle.
Tools & Kooperation
Warum StudyTexter meinen Workflow stärkt.
StudyTexter verbindet Recherche, Struktur und Schreiben in einem durchdachten Workflow. Genau deshalb empfehle ich es als praktische Grundlage, nicht als Ersatz für eigene Entscheidungen. Für mich ist das der Unterschied zwischen „KI schreibt etwas“ und „ich führe einen Prozess, der am Ende einen belastbaren Text möglich macht“.
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